Wie wächst ein Knochen nach einem Bruch wieder zusammen?
von Mila

Knochen sind hart und gleichzeitig elastisch, also eine ziemlich gelungene Erfindung der Natur. Das liegt an der Kombination zweier Bestandteile des Knochens: Zum einen macht Kalzium unsere Knochen hart, zum anderen hält Kollagen den Knochen elastisch, damit er nicht so schnell bricht.
Wenn ein Sturz aber zu heftig ist, kann es zu einem „glatten Bruch“ kommen, das heißt, der Knochen bricht in zwei Teile. Zerbricht der Knochen in viele kleine Teile, wird es schwieriger. Aber keine Panik! Kinder brechen sich den Knochen meistens nur an.
Beim Heilungsprozess sind zwei verschiedene Arten von Zellen im Knochen aktiv: die „Osteoblasten“ und die „Osteoklasten“. Die Osteoblasten finden die kaputten Stellen im Knochen und reparieren sie durch den Aufbau von Knochenmasse. Die Osteoklasten bauen dagegen alte Knochenmasse ab. Auf diese Weise wird der Knochen ständig erneuert.
Wenn ein Knochen bricht, blutet es um den Bruch herum. Ähnlich wie bei einer Kruste auf der Haut wird das Blut mit der Zeit hart. Ärzte nennen die Blutkruste „Kallus“. Sobald aus einem Knochenstück kleine Blutgefäße wachsen, bildet der Körper neues Knochengewebe durch die Osteoblasten und Osteoklasten. Dieses Knochengewebe wird mit der Zeit immer härter. Bis der Knochen wieder so stabil wie vorher ist, dauert es meistens sechs Monate, kann sich aber auch bis zu zwei Jahren hinziehen.

Warum bekommt man Gänsehaut ?
von Emma
Wenn uns kalt oder etwas gruselig ist, kriegen wir Gänsehaut. Dabei richten sich die Haare an den Armen oder Beinen auf. Man kann aber auch Gänsehaut bekommen, wenn man starke Gefühle hat, zum Beispiel, wenn man sich besonders fürchtet oder sehr berührt ist. Bei der Gänsehaut ziehen sich die Haarbalgmuskeln zusammen und es bilden sich kleine Höcker auf der Haut. Die Haare richten sich auf, um mehr Luft dazwischen einzuschließen und den Körper zu wärmen. Da das Hautbild dann ähnlich aussieht, wie die Haut einer gerupften Gans, spricht man von Gänsehaut.

Wie entstehen Sommersprossen?
von Lucia
Sommersprossen sind helle Farbflecken. Man spricht auch von „Pigmentflecken“. „Pigment“ ist ein lateinisches Wort und bedeutet Farbe oder Farbstoff.
Für die Farbe der Haut sind bestimmte Zellen zuständig. Sie heißten „Melanozyten“. Wenn diese besonders viele Pigmente erzeugen, entstehen Sommersprossen. Das ist aber nicht bei allen Menschen so, sondern meist nur bei Menschen mit heller Haut.
Sommersprossen heißen die Flecken deshalb, weil sie im Sommer besonders stark sprießen, also mehr werden. Das liegt an den ultravioletten Strahlen des Sonnenlichts, die die Haut besonders viele Pigmentflecken herstellen lässt.
Sommersprossen sind nicht gefährlich. Wenn man sehr helle Haut hat, sollte man diese allerdings vor Sonne schützen.
Warum weinen wir, wenn wir traurig sind?
von Finja
Unsere Tränenflüssigkeit wird über dem Auge in einer Drüse hergestellt. Sie hält das Auge feucht, schmeckt leicht salzig und enthält Eiweißstoffe. Wenn uns bei Trauer, Angst und Schmerz die Tränen kommen, produzieren wir auch viele dieser Eiweiße. Da sie uns in zu hoher Menge krank machen können, werden sie beim Weinen herausgespült. Durch das Weinen geht es uns besser, deshalb sollte man es auch nicht unterdrücken.
Forscher sagen, dass in den Tränen ein Stoff enthalten ist, der uns beruhigt. Dieser Stoff wird beim Weinen über die Augen und die Haut aufgenommen. Tränen erfüllen damit eine wichtige Funktion. Sie helfen uns seelisch und körperlich gesund zu bleiben!
Was passiert bei Sonnenbrand?
von Nisan
Ein Sonnenbrand tut sehr weh, denn ein Sonnenbrand ist eine Verbrennung. Der Körper versucht dann, die Haut zu reparieren. Manchmal funktioniert das aber nicht. Dann muss die Haut neue Zellen bilden und stößt die alten Zellen ab. Dabei pellt sich die Haut. Damit dies nicht passiert, sollte man sich immer gut eincremen, wenn man in die Sonne geht.
Woher kommt der Schluckauf?
von Bennet
Beim Schluckauf spielt das Zwerchfell eine besondere Rolle. Das Zwerchfell liegt zwischen Brustkorb und Bauchraum und ist ein wichtiger Atemmuskel. Wenn man zu schnell, zu heiß oder zu kalt isst oder trinkt, kommt es häufig zum Schluckauf. Dann ziehen sich Zwerchfell und andere Atemmuskeln schnell und unregelmäßig zusammen, die Atmung wird unterbrochen und es kommt zu dem bekannten Hicksen.

